FF Bothel, FF Hemsbünde, FF Rotenburg, 2x RTW, Polizei
Hemsbünde Dienstag früh um 8:00 Uhr heulten in Bothel und Hemsbünde die Sirenen. Die Feuerwehrleitstelle in Zeven hatte nach dem eingegangenen Notruf beide Feuerwehren mit dem Vollalarm alarmiert, da in der Fensterfabrik in Hemsbünde von einer erhöhten Brandgefahr auszugehen war. Gemeldet wurde, dass es in einem Spänerohr zum Brand kam und die brennende Späne von der Absaugeeinrichtung in den Spänebunker gesogen wurde. Es bestand Explosionsgefahr! Die Mitarbeiter versuchten das Feuer in der Rohleitung zu löschen und schalteten den Strom ab. Andere Mitarbeiter in der verrauchten Halle wurden durch eine Sirene gewarnt und konnten unverletzt ins Freie gelangen. Die ersten Einsatzkräfte löschten das Feuer im Roh welches an der Decke hing, danach prüfte die Feuerwehr den im Freien stehenden Spänebunker und stellte eine erhebliche Erwärmung der Späneleitung fest. Um nicht das ganze Rohsystem auseinander zubauen, wurde die Wärmebildkamera aus Rotenburg angefordert. Zur Sicherheit hatte die Leitstelle zwei Rettungswagen an die Einsatzstelle beordert die auch zwei Mitarbeiter ins Krankenhaus brachten welche Rauchgas beim Löschversuch einatmeten. Der Brandeinsatz konnte dank der Wärmebildkamera schnell abgearbeitet werden und wurde nach 1,5 Stunden erfolgreich beendet.

